Worauf es mir beim Malen ankommt, ist die Schaffung eines ausgewogenen Gleichgewichts, das die unterschiedlichen Bildelemente zu einer spannungsgeladenen Einheit zusammenführt, die den Betrachter immer wieder von neuem anspricht.
Ich verstehe meine Arbeit als Projektion einer Abfolge von erlebten Momenten, den Ergebnissen der Auseinandersetzung mit Erfahrungen und evtl. inneren Konflikten. Malen ist für mich eine Handlung, ein Bewegungsablauf, der seinen Ursprung im Innern hat, den man in sich trägt. Malen bedeutet nicht mit dem Verstand zu theoretisieren oder intellektuelle Überlegungen anzustellen.
Ich habe kein vorgegebenes Konzept. Je nach Stimmung greife ich zur Farbe und entwickle Formen und Strukturen aus meinem Empfinden heraus. Zufall und Wille gehen bei mir eine Synthese ein.
Generell sind mir der ständige und hoffentlich nie endende Prozess der künstlerischen Weiterentwicklung und der zeitliche Freiraum wichtig.
(Bild: Claudia Warth)
In meiner Jugend, die ich am Bodensee verbrachte, war das Interesse, mich künstlerisch zu orientieren, schon sehr ausgeprägt. Nach meiner Schulzeit suchte ich mir meinen Interessen für Grafik und Werbung folgend, eine Stelle in der Werbeabteilung von bekannten Stuttgarter Verlagen, wie z. B. Ernst Klett Verlag und Metzler-Poeschel Verlag. Dort entwarf ich Prospekte und Kataloge der erschienenen Bücher.
Nach dem Umzug von Stuttgart nach Freiburg zog noch ein anderes Medium meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich arbeitete insgesamt 15 Jahre lang beim SÜDWESTRUNDFUNK.
Nach beendetem Berufsleben entschloss ich mich endlich selbst eine Leinwand farblich zu gestalten. Sorgfältige Schulungen durch die beiden Malerinnen Brunhild Rebein und Ute Olerth, beide in Freiburg wohnhaft, folgten. Außerdem habe ich Seminare an der Kunstakademie Bad Reichenhall sowie der Kunstakademie Fabrik am See in Horn/Gaienhofen besucht, u. a. bei Martin Seidenmann, Berlin, sowie bei Heide Kornelson, Salzburg, Beate Bitterwolf, Gaienhofen, Robert Süess, Luzern und Gerhard Almbauer, Graz.
Zahlreiche erfolgreiche Ausstellungen im Dreiländereck bestätigten mir, dass mein Entschluss zu malen die richtige Entscheidung für mich war.
Seit Herbst 2022 wohnen mein Mann und ich in einem Seniorenstift in Bad Krozingen, im KWA-Parkstift St. Ulrich. Dort werde ich einen Teil meiner Werke in einer letzten Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich machen. Die Ausstellung wird voraussichtlich im Februar 2025 stattfinden. Alles weitere finden Sie demnächst hier unter der Rubrik „Aktuell“.
Unsere Kontaktdaten im KWA-Parkstift St. Ulrich:
Hebelstraße 18, Wohnung 120, 79189 Bad Krozingen.
Telefon: 07633 403 120
E-Mail: .
Ulla Pfähler
Wohnung 120
Hebelstraße 18
D - 79189 Bad Krozingen